Vulkan - Expreß     Brohltalbahn

Streckenbeschreibung

Brohl - Oberzissen - Engeln



. Brohl (Rhein)
. Schweppenburg-Güterbahnhof
. Schweppenburg-Heilbrunnen
. Bad Tönisstein
. Burgbrohl
. Weiler
. Niederzissen
. Oberzissen
. Brenk
. Engeln

. Streckenplan Brohltalbahn

. Brohltalradweg
. Vulkan-Park Brohltal-Laacher See
. Deutsche Vulkanstraße
. Nationaler Geopark VULKANLAND EIFEL
. Weitere Angebote


Streckenbeschreibung

km 0,0:  Brohl-Rheinanlagen 
Der Haltepunkt Brohl-Rheinanlagen liegt direkt in den Brohler Rheinanlagen mit Schiffsanschluß. Über unseren eigenen Anleger für Schiffe können Gruppen direkt in den Vulkan-Expreß umsteigen.

km 0,0:  Brohl (Rhein) (67 m)

Die Bahnstation Brohl BE 
"Tor zum Brohltal"  ist der Ausgangspunkt einer gut neunzigminütigen, vielfältigen, Reise durch das Brohltal hinauf in die Eifel. Dort beginnt die Fahrt direkt in einer Steigung rund um den Dicktberg in das Brohltal. Vom Zug aus hat man eine Übersicht über das Bahnbetriebswerk der Brohltal-Eisenbahn, der Heimat des Vulkan-Expreß, und über die Kulisse des verwinkelten Rheinörtchens Brohl mit dem bekannten Brohler Mineral- und Heilbrunnen. In der Ferne ist das Ufer der anderen Rheinseite mit den Höhen des Westerwaldes zu erkennen. Am Rhein lädt die Promenade und der Hafen zum Verweilen ein. Von hier aus kann, über den eigenen Anleger (Steiger) der Brohltalbahn, auch eine Schiffstour auf dem Rhein starten.

Foto: Ulrich Siewers PR

Über den Dächern des Hafenortes wacht Schloss Brohleck über das "Tor zum Brohltal"

. Link zur Ortsgemeinde Brohl     . Link zum Ortsporträt  . Film zum Ortsporträt

km 2,9: Schweppenburg-Güterbahnhof (98 m)
Die Zerwasmühle zur linken und die Netzermühle Ausgangs der langen, kastaniengesäumten Geraden zeugen von der einstigen Blüte des Brohltals. Im Hof der Netzermühle erkennt man die Ausstellungsstücke des dortigen Steinmetzbetriebes. Zeugen des früheren Verladebetriebes von Lavasand sieht man auf der linken Seite, wenn der Zug den ehemaligen Güterbahnhof Schweppenburg passiert.

km 3,3: Schweppenburg-Heilbrunnen (99 m)
Die Schweppenburg, erbaut von 1630 bis 1641 und Namensgeber der Bahnstation, zeigt sich sogleich auf der rechten Seite. Sie ist seit 1365 als kurkölnisches Lehen urkundlich nachgewiesen. Der jetzt sichtbare dreistöckige Schloßbau und die beiden Türme wurden um 1638 errichtet und bildeten ursprünglich den Ostflügel, der an einem Innenhof lag. Die spätgotischen Gebäudeteile, die sich ebenfalls um den Innenhof lagerten, wurden um 1785 größtenteils entfernt. Unmittelbar neben der Burg steht die Mühle von Müllermeister Mosen. Hier wird heute noch mit Hilfe von Wasserkraft Korn zu Mehl gemahlen.
Links neben dem kleinen Haltepunkt befindet sich die Zufahrt zu dem bekannten Tönissteiner Heilbrunnen, der schon vor 2000 Jahren den Römern bekannt war und von ihnen genutzt wurde.


Vulkan-Expreß auf dem Tönissteiner Viadukt (Foto: Hans Merzbach)

km 4,2: Bad Tönisstein (122 m)
Das benachbarte Kloster Antoniusstein, im Volksmund zu Tönisstein umgeformt, existiert leider nur noch als Ruine. Es wurde im 14. Jahrhundert aufgrund eines Wunders an dieser Stelle errichtet. Ein Bild war an der Stelle des späteren Klosters gefunden worden. Es stellte die Jungfrau Maria mit dem heiligen Antonius dar. Da es immer zu dieser Stelle zurückkehrte, wurde ihm eine Kapelle gebaut, die den Karmelitern übergeben wurde. Da dem Bild Wunder zugeschrieben wurden, folgte dann nach einer großzügigen Stiftung der Klosterbau um 1465. Später, 1689, zerstörten und plünderten lothringische Truppen das Kloster. Es wurde wieder aufgebaut und in der französischen Besatzungszeit 1802 versteigert. Infolge des Traßabbaus sind nur noch geringfügige Ruinenteile erhalten.
In unmittelbarer Nähe des Klosters errichteten die Kölner Kurfürsten wegen einer Heilquelle, der Kurfürstenquelle, ein Sommerschlößchen. Vom 19. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte unseres Jahrhunderts gab es hier einen kleinen aber elitären Badebetrieb.
In den Trasshöhlen in der Nähe wurde schon in der Römerzeit Trass abgebaut, wobei allerdings aus dem weichen Material Ziegel geschnitten wurden, die dann in den umliegenden Häusern verbaut wurden. Die wildromantischen Höhlen sind meist nicht abbauwürdige Trassreste. In den Höhlen wurden die Aken (Trasstücke) getrocknet und später in Trassmühlen fein gemahlen. Bereits im 15. Jahrhundert wurden große Trassmengen nach Holland für den Deichbau geliefert (Trass bindet unter Wasser ab).
Der kleine Haltepunkt ist Ausgangspunkt der Geopfadroute "Unteres Brohltal". Zugleich kann man von hier aus über Wassenach zum Lydiaturm und weiter zum Laacher See und dem Kloster Maria Laach wandern.
Am Fuß des "Kleinsten Bahnhofs Deutschlands" kann, wer nicht so gut zu Fuß ist, oder jetzt schon Hunger und Durst verspürt, in dem Restaurant Jägerheim einkehren. Wer im Zug weiterfährt erlebt eine Fahrt über den siebenbogigen Tönissteiner Talviadukt und durch den 95 Meter langen Tunnel.

km 5,5: Burgbrohl (149 m)
In dem sich nun weitenden Tal vor den Toren Burgbrohls liegen die über 160 Jahre alten Industriebetriebe der Gebrüder Rhodius. Die Werksanlagen begleiten uns nun auf der linken Seite bis zum nächsten Bahnhof.
Das schönste Bahnhofsgebäude des Brohltals, in Fachwerk und Bruchstein gebaut und mit Erkern versehen, vermittelt auch heute noch fast vergessene Kleinbahn-Idylle. Im Bahnhof ist heute wieder die Gaststätte bewirtschaftet.  In Sichtweite des Bahnhofs liegt die Kaiserhalle, die einzige Trassbetonhalle der Welt.
Auf dem Felsplateau über dem Ort errichteten die Herren von Brule im 12. Jahrhundert eine Burg. Ihr Familienname gab dem Brohltal und dem Ort seinen Namen. Später wurde die barocke Anlage auf den älteren Grundmauern erbaut, wobei die mittelalterliche, wehrtechnische stark ausgebaute Anlage zum Teil eingeebnet bzw. zum Park umgestaltet wurde. Der Eigentümer bis zum März 2006 war der bekannte fotorealistische Maler Gottfried Helnwein, der dort sein Atelier hatte. 2011 wurde das Schloss modern als Ferien- und Tagungshotel eröffnet.

VT in Burgbrohl, Foto: Peter Middelhauve
Der Triebwagen passiert den durch Posten gesicherten Bahnübergang am Kahlenbergerhof.

. Link zur Ortsgemeinde Burgbrohl

km 7,4: Weiler B.E. (166 m)
Nach dem Ende der Lavaverladung wirkt der Bahnhof heute verwaist. Die Pylone der ehemaligen Feldbahn, die die Brohltalbahn überquerte, und die ehemals angrenzenden Industriebauten (wurden am 24.März 2007 gesprengt) (ehemals Stein- und Thon Industriegesellschaft Brohltal, heute Rhodius Werk II) zeugen von dem einstigen Verkehr den die Brohltalbahn von hier aus zu bewältigen hatte. Nach der anschließenden Fahrt durch die Gärten Ober- und Niederweilers unterquert der Zug die - das Tal kühn überspannende - Autobahnbrücke der A61, vorbei an dem ehemaligen Firmengelände von "Mr. Formel 1" Erich Zakowski. Der nahe Nürburgring läßt schon grüßen.

km 10,2: Niederzissen (199 m)
Auch der Sitz der Verbandsgemeinde Brohltal hat ein hübsches Bahnhofsgebäude aufzuweisen. Der mehr oder weniger kurze Halt genügt, um noch einen Blick auf den mächtigen 300 Meter hohen Vulkankegel Bausenberg zu werfen. Er ist ca. 140000 Jahre alt und einer der besterhaltenen Vulkane Europas mit einem Hufeisenkrater. Die Region um ihn zeichnet sich durch eine außerordentliche Artenvielfalt aus. Hier existieren Tiere, die sonst nirgendwo in Deutschland oder sogar in Europa nachzuweisen sind. So gibt es hier z.B. 640 Schmetterlingsarten, und auch flügellose Ur-Insekten. Der vulkanische wärmehaltende Boden ermöglicht es Kleintieren, die sonst nur im Mittelmeergebiet vorkommen, hier zu leben. Auch bezüglich der Flora ist das Gebiet sehenswert.
Vorbei am
Vulkankegel Bausenberg, dem besterhaltenen Hufeisenkrater Europas führt die Geopfadroute "Mittleres Brohltal", die am Bahnhof Niederzissen beginnt.

  . Link zur Ortsgemeinde Niederzissen

km 12,0: Oberzissen (230 m)
Nur vier Gehminuten vom Bahnhof entfernt, sprudelt eine wertvolle Heilquelle, die probiert werden kann.
In Fahrrichtung rechts, nach Überquerung der B412 auf einer Brücke in Stahl/Beton-Verbundbauweise (die Steinbrücke wurde im Krieg zerstört) und des Oberzissener Viadukts mit seinen drei Bögen, zeigt sich rechts nochmal die Burgruine Olbrück mit der an ihrem Fuße liegenden Ortschaft Hain. Die mächtige, eindrucksvolle Ruine der Burg Olbrück beherrscht das gesamte obere Brohltal. Von den Grafen von Wied um 975 gebaut, um 1345 zur Ganerbenburg ausgebaut, erhielt die Anlage um diese Zeit den mächtigen rechteckigen 24 Meter hohen Burgfried. Dies ist einer der großartigsten wohnturmartigen Burgfriede des 14. Jahrhunderts. 1689 wurde die Burg durch die Franzosen zerstört. Danach wurde das Herrenhaus wieder aufgebaut. Im 18. Jahrhundert verfiel die Anlage und wurde zeitweise später sogar als Steinbruch genutzt.

Nach der Querung des Brohlbaches stand rechts der Bahn das 1924 errichtete große Schotterwerk. Eine Seilbahn verband das Schotterwerk mit dem Steinbruch am ehemaligen Basaltkegel "Steinberg" (Steimerich) - heutiger Königsee. Ab 1950 wurde der Steinbruch Hannebacher Lay mit der Seilbahn erschlossen. Der Weitertransport des Steinmaterials zum Rheinhafen in Brohl erfolgte mit der Brohltalbahn. 

Kurz hinter dem Viadukt über den Quackenbach steigt die Strecke steil an: In einer Steigung von 1:20 beginnt die 5,5 km lange Steilstrecke mit einem Höhenunterschied von ca. 240 m, die erst kurz vor Engeln wieder endet. Eine Weiterfahrt nach Engeln war beim Bau der Strecke nur mit Zahnrad-Dampfloks nur mit Hilfe der Abt'schen Zahnstange möglich.
In Oberzissen steht für das leibliche Wohl eine vielseitige und leistungsfähige Gastronomie zu Ihrer Verfügung.

  . Link zur Ortsgemeinde Oberzissen

Foto: Michael BaadenDer Vulkan-Expreß erklimmt die Steilstrecke oberhalb vom Oberzissen ...

km 15,8: Brenk (391 m)
Oberhalb des Tales liegt der Ort Brenk mit seinem Phonolithbruch am Schellkopf. Phonolith, zu deutsch Klingstein, ist ein selten anzutreffendes, wirtschaftlich wertvolles, porphyrartiges Vulkangestein. Es wird zur Glasherstellung benötigt und mit Güterzügen der Brohltal-Eisenbahn von Brenk nach Brohl transportiert und dort auch umgeschlagen. An den Wochendendtagen liegt Stille über den Werksanlagen des Brenker Bruchs der Fa. Stein-AG. Bei Bedarf legt der Zug an der kleinen mit Wellblech abgedeckten Stationsbude eine Verschnaufpause ein. Jetzt erkennt man gut die Verladeanlagen, in denen die Container auf den Wagen der Brohltal-Eisenbahn wochentags gefüllt werden.
Mit fast 15 km/h nähert sich der Zug danach dem Brenker Ortsteil Fußhölle, der in einer weiten Kurve umfahren wird. Oft sieht man am Fuße des Schorberg eine Schafherde. Der Jägerstand auf der rechten Seite bürgt für Wildreichtum, welches man nach Passieren der Walddurchfahrt (wenn man morgens mit dem ersten Zug hinauffährt) auf den anschließenden Lichtungen entdecken kann.

Dieselzug in der Fusshölle *  Foto: Michael Baaden... und fährt etwas später durch die Fußhölle kurz vor Engeln.

km 17,5: Engeln (465 m)
Hier endet unsere Bergfahrt auf dem Schienenstrang der Brohltalbahn. Engeln, mit der Höhenangabe 465 Meter (also fast 400 Meter Höhenunterschied zum Ausgangspunkt Brohl), liegt im Naturschutzgebiet des Engelner- und Lehrenkopfes und ist Startpunkt der Geopfadroute "Oberes Brohltal", die u.a. zu den großartigen Tuffsteinbrüchen in Weibern führt. Engeln ist Ortsteil von Kempenich, dem früheren Endpunkt der Brohltalbahn, und liegt bereits in der Hocheifel. Das bewirtschaftete Bahnhofsgebäude bietet dem Wanderer einen sicheren Unterstand vor dem starken Wind, der hier beinahe zu allen Jahreszeiten herrscht. Gegenüber dem Bahnsteig befindet sich der Geo-Spiel-Garten vom Vulkanpark.

. Engeln: Ein Ortsporträt im SWR-Fernsehen 

Foto: Peter-Gasber-GmbH  ... und zurück ins Rhein- oder Ahrtal mit dem Rad

Bis zum 1.Oktober 1974 führte die Strecke weiter über Weibern nach Kempenich.

km
20,3: Weibern ( 418 m)

. Link zur Ortsgemeinde Weibern

km 23,8: Kempenich ( 438 m)

. Link zur Ortsgemeinde Kempenich

. Bahnhof Kempenich heute

. Wanderung von Engeln über die alte Bahntrasse nach Kempenich und zurück.


    Brohltalradweg 
Der ca. 32 km lange Radweg führt von Burgbrohl nach Hohenleimbach und ist einheitlich mit grüner Schrift mit weißem Hintergrund ausgeschildert. Es handelt sich um die bundesweit einheitliche Beschilderung, die gemäß der Merkblatt für die einheitliche Beschilderung durchgeführt wurde. Zusätzlich gibt es ein Routenpiktogramm, daß speziell auf den Brohltalradweg hinweist.

Diesen ausgeschilderten Radweg können Sie für die Rückfahrt von Engeln nach Brohl benutzen.

 

Erleben Sie den Vulkanpark Brohltal/Laacher See

Geopfad Logo

Brodelnde Vulkane, aufsteigendes Magma, ascheerfüllte Luft und heftige Explosionen. Szenen aus längst vergangener Zeit. Szenen, die das Leben im Brohltal vor 13 000 Jahren maßgeblich bestimmten.
Heute erzählen zahlreiche Zeugnisse die Erdgeschichte mehrerer hunderttausend Jahre.
Im Vulkanpark Brohltal/Laacher See kann unberührtes, vulkanisches Naturerbe auf vielfältige Art und Weise erlebt werden.
Insgesamt fünf verschiedene Geo-Pfad-Routen führen durch eines der jüngsten Vulkangebiete der Erde. Wanderer können auf diesen informativ und ansprechend gestalteten Rundwanderstrecken, jeweils zwischen 14 und 20 Kilometer lang, dem Vulkansymbol folgend, zu den schönsten und bedeutendsten Plätzen des Tals gelangen. Zusätzlich gibt es eine 67 Kilometer lange Auto- bzw. Fahrradroute, auf der man das gesamte Gebiet umrundet und Hinweise auf alle Sehenswürdigkeiten erhält. Auf den Strecken erzählen mehr als 50 Infotafeln Wissenswertes über Fauna, Flora und Geschichte.

Eingebunden in eine der Geo-Routen ist natürlich das herausragende Highlight im Vulkanpark Brohltal/Laacher See, die Burg Olbrück. Schon von weitem ist die historische Burganlage aus dem 11. Jahrhundert sichtbar. Der 34 Meter hohe Bergfried thront stolz im Mittelpunkt der sanierten Burganlage, die seine Pforten für Besucher geöffnet hat.

Hobbygeologen sind begeistert von dem gut erhaltenen Hufeisenkrater Bausenberg und interessieren sich besonders für das renaturierte Rodder Maar oder den ehemaligen Basaltsteinbruch Königssee. Herausragend in seiner geologischen Bedeutung ist die eiszeitliche Rutschfalte "Dachsbusch" bei Glees.

Eine weitere Geo-Pfad-Route führt durch Weibern, das Dorf der Steinmetze. Hier stehen heute noch 40 Meter hohe Tuffwände. Im Tuffsteinzentrum erfährt man Informatives über die Entstehung, den Abbau und die Weiterverarbeitung des Tuffs. Weiterhin besteht in Steinmetzkursen die Möglichkeit, selbst sein künstlerisches Geschick zu testen.

Weitere besondere Attraktionen mit Magnetwirkung sind die weltberühmte Abtei Maria Laach und der Laacher See.
Der Vulkanpark Brohltal/Laacher See ist ein Mekka für Wanderer, Hobbygeologen, Radfahrer und all jene, die die unberührte Schönheit der Natur zu schätzen und genießen wissen.

Abgerundet wird das touristische Angebot durch vielfältige kulturelle Veranstaltungen wie z.B. der Mittelaltermarkt auf der Burg Olbrück, die Mineraliensuche auf dem Veitskopf, geführte Wanderungen, dem RheinVokal-Festival am Mittelrhein, die "Nacht der Vulkane" u.v.m.


Die Deutsche Vulkanstraße im VULKANLAND EIFEL

Der Nationale Geopark VULKANLAND EIFEL lädt Schulklassen, Busgruppen, Familien und geologieinteressierte Besucher zu einer Entdeckungstour auf der 280 km langen „Deutschen Vulkanstraße“ ein, welche künftig gezielt zu den Highlights in der Welt der Eifelvulkane führt. Die ausgeschilderte Ferien- und Erlebnisstraße verbindet 39 erschlossene geologische, kulturhistorische und industriegeschichtliche Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Eifelvulkanismus. Dabei eröffnet sich dem Besucher eine Vielfalt an vulkanischen Überresten wie Maare, Schlackenkegel, Lavaströme, Dome und zahlreiche sprudelnde Quellen. In Museen, Infozentren und Bergwerken wird das feurige Naturerbe anschaulich und allgemeinverständlich aufbereitet. Ob Schwimmen im Maarsee, Besuch eines Vulkanmuseums, Mountainbiking, Steinmetzkurse oder Wandern auf verschiedenen Geo-Routen, das VULKAN-LAND EIFEL bietet ein Erlebnis für die ganze Familie. In mehreren Auto-Etappen kann der Besucher den Nationalen Geopark erfahren und Einblicke in die Entstehungsgeschichte Deutschlands jüngster Landschaft und das Leben der Menschen von und mit dem vulkanischen Erbe erlangen.


Der Nationale Geopark VULKANLAND EIFEL 

erstreckt sich über ein Gebiet von rd. 2.200 km2 Fläche zwischen Rhein im Osten und belgischer Grenze im Westen quer durch die Eifel; eine Region, in der das Feuer aus der Erde markante Spuren hinterlassen hat.

Als Dachmarke fasst er die drei bestehenden Vulkan- bzw. Geoparke der Eifel zusammen: den Vulkaneifel Geopark im Kreis Daun, den Vulkanpark im Kreis Mayen- Koblenz und den Vulkanpark Brohltal/ Laacher See in der Verbandsgemeinde Brohltal.

Die Anerkennung als einer von fünf Nationalen Geoparken in Deutschland erfolgte nach der Prüfung von strengen Auswahlkriterien im Oktober 2004 durch die Alfred- Wegener-Stiftung zur Förderung der Geowissenschaften (AWS) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Ausschlaggebend für die Anerkennung war vor allem die Vielfalt des vulkanischen Formenschatzes: Maare, Schlackenkegel, Lavaströme, Dome, Calderen und ungezählte sprudelnde Quellen prägen den Nationalen Geopark VULKANLAND EIFEL.

Geologische, vulkanologische und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten werden erklärt und in informativen Museen wird das Naturerbe des VULKANLANDES EIFEL nach Schwerpunktthemen aufbereitet.

Ob Schwimmen im Maarsee, Besuch eines Vulkanmuseums, Fahrt im Vulkan-Expreß, Mountainbiking, Steinmetzkurse oder Wandern auf verschiedenen Geo-Routen, das VULKANLAND EIFEL ist ein Erlebnis für die ganze Familie.
Durch eine Vielzahl von gut ausgeschilderten Wander-, Rad- und Autorouten, deren Startpunkte in der Karte eingetragen sind, erschließt sich dem Gast der Nationale Geopark.

Die Deutsche Vulkanstraße, einer Auto- Ferienstraße, die alle Geo-Highlights miteinander verbindet, kann das VULKANLAND EIFEL in mehreren Auto-Etappen erkundet werden. Info-Zentren halten die begleitenden regionalen und lokalen Informationen über das geologisch Wissenswerte sowie über das vielfältige touristische Angebot bereit. Denn neben dem Verstehenlernen der gewaltigen Kräfte aus dem Erdinnern gehört auch Entspannung und Genuss in den Hotels, Pensionen, Restaurants und Gasthäusern mit zum Aufenthalt im VULKANLAND EIFEL.

Von allen Haltestellen des Vulkan-Expreß können reizvolle Wanderungen gestartet werden. 
Informationen hierzu und zu den weiteren touristischen Angeboten im Brohltal finden Sie bei
Brohltal-Tourismus.

Informationen und Buchungen:



 . weitere Prospekte
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  . Hotels, Gasthöfe, Pensionen  [download] (1,55 MB)
  . Ferienwohnungen 
[download] (1,66 MB)
  . Restaurants, Gaststätten, Cafés  [download] (1,16MB)
  . Pauschalangebote 
[download] (792KB)
  . Image 
[download] (4MB)
  . Wandertermine 2011 
[download] (4MB)
  . Veranstaltungskalender 2011 
[download] (4MB)
  . Erlebnisprogramme 
[download] (4MB)

Geschäftsstelle Nationaler Geopark VULKANLAND EIFEL
Vulkanpark Brohltal/ Laacher See
Kapellenstraße 12
56651 Niederzissen
Tel.: 0 26 36 – 1 94 33, Fax.: 0 26 36 – 8 01 46
 
tourist@brohltal.de        www.geopark-vulkanland-eifel.deinfo@vulkanland-eifel.de 

Vulkanpark Infozentrum Rauschermühle
Rauschermühle 6
56637 Plaidt
Tel.: 0 18 01 – 88 55 26, Fax.: 0 26 32 – 98 75 20
www.vulkanpark.cominfo@vulkanpark.com 

Vulkaneifel European Geopark
Mainzer Straße 25
54550 Daun
Tel. 0 65 92 – 98 53 54, Fax: 0 65 92 – 98 59 00
www.geopark-vulkaneifel.degeopark@vulkaneifel.de 


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Valid HTML 4.0! 07.02.2012 © Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH