Vulkan - Expreß Brohltalbahn |
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Streckenbeschreibung |
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Brohl - Oberzissen - Engeln |
km 0,0: Brohl-Rheinanlagen
Der Haltepunkt Brohl-Rheinanlagen liegt direkt in den Brohler Rheinanlagen
mit Schiffsanschluß. Über unseren eigenen Anleger
für Schiffe können Gruppen direkt in den Vulkan-Expreß umsteigen.
km 0,0: Brohl (Rhein) (67 m)
Die Bahnstation Brohl BE "Tor zum Brohltal"
ist der Ausgangspunkt einer gut
neunzigminütigen, vielfältigen, Reise durch das Brohltal hinauf
in die Eifel. Dort beginnt die Fahrt direkt in einer Steigung rund um den
Dicktberg in das Brohltal. Vom Zug aus hat man eine Übersicht
über das Bahnbetriebswerk der Brohltal-Eisenbahn, der Heimat
des Vulkan-Expreß, und über die
Kulisse des verwinkelten Rheinörtchens Brohl mit dem bekannten
Brohler Mineral- und Heilbrunnen.
In der Ferne ist das Ufer der anderen Rheinseite mit den Höhen des
Westerwaldes zu erkennen. Am Rhein lädt die Promenade und der
Hafen zum Verweilen ein. Von hier aus kann, über den eigenen
Anleger (Steiger) der Brohltalbahn, auch eine Schiffstour auf dem Rhein
starten.
Über den Dächern des Hafenortes wacht Schloss Brohleck über das "Tor zum Brohltal"
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zur Ortsgemeinde Brohl
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zum Ortsporträt
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zum Ortsporträt
km 2,9: Schweppenburg-Güterbahnhof (98 m)
Die Zerwasmühle zur linken und die Netzermühle
Ausgangs der langen, kastaniengesäumten Geraden zeugen von der
einstigen Blüte des Brohltals. Im Hof der Netzermühle erkennt
man die Ausstellungsstücke des dortigen Steinmetzbetriebes. Zeugen
des früheren Verladebetriebes von Lavasand sieht man auf der
linken Seite, wenn der Zug den ehemaligen Güterbahnhof Schweppenburg
passiert.
km 3,3: Schweppenburg-Heilbrunnen (99 m)
Die Schweppenburg, erbaut von 1630 bis 1641 und Namensgeber der
Bahnstation, zeigt sich sogleich auf der rechten Seite. Sie ist seit 1365
als kurkölnisches Lehen urkundlich nachgewiesen. Der jetzt sichtbare
dreistöckige Schloßbau und die beiden Türme wurden um 1638
errichtet und bildeten ursprünglich den Ostflügel, der an einem
Innenhof lag. Die spätgotischen Gebäudeteile, die sich ebenfalls
um den Innenhof lagerten, wurden um 1785 größtenteils entfernt.
Unmittelbar neben der Burg steht die Mühle von
Müllermeister Mosen. Hier wird heute noch mit Hilfe von Wasserkraft
Korn zu Mehl gemahlen.
Links neben dem kleinen Haltepunkt befindet sich die Zufahrt zu dem
bekannten Tönissteiner
Heilbrunnen, der schon vor 2000 Jahren den Römern bekannt war und
von ihnen genutzt wurde.
Vulkan-Expreß auf dem
Tönissteiner Viadukt (Foto: Hans Merzbach)
km 4,2: Bad Tönisstein (122 m)
Das benachbarte Kloster Antoniusstein, im Volksmund zu
Tönisstein umgeformt, existiert leider nur noch als Ruine. Es wurde
im 14. Jahrhundert aufgrund eines Wunders an dieser Stelle errichtet. Ein
Bild war an der Stelle des späteren Klosters gefunden worden. Es
stellte die Jungfrau Maria mit dem heiligen Antonius dar. Da es immer zu
dieser Stelle zurückkehrte, wurde ihm eine Kapelle gebaut, die den
Karmelitern übergeben wurde. Da dem Bild Wunder zugeschrieben wurden,
folgte dann nach einer großzügigen Stiftung der Klosterbau um
1465. Später, 1689, zerstörten und plünderten lothringische
Truppen das Kloster. Es wurde wieder aufgebaut und in der französischen
Besatzungszeit 1802 versteigert. Infolge des Traßabbaus sind nur noch
geringfügige Ruinenteile erhalten.
In unmittelbarer Nähe des Klosters errichteten die Kölner
Kurfürsten wegen einer Heilquelle, der Kurfürstenquelle,
ein Sommerschlößchen. Vom 19. Jahrhundert bis in die zweite
Hälfte unseres Jahrhunderts gab es hier einen kleinen aber
elitären Badebetrieb.
In den Trasshöhlen in der Nähe wurde schon in der
Römerzeit Trass abgebaut, wobei allerdings aus dem weichen Material
Ziegel geschnitten wurden, die dann in den umliegenden Häusern verbaut
wurden. Die wildromantischen Höhlen sind meist nicht abbauwürdige
Trassreste. In den Höhlen wurden die Aken (Trasstücke) getrocknet
und später in Trassmühlen fein gemahlen. Bereits im 15. Jahrhundert
wurden große Trassmengen nach Holland für den Deichbau geliefert
(Trass bindet unter Wasser ab).
Der kleine Haltepunkt ist Ausgangspunkt der Geopfadroute "Unteres
Brohltal". Zugleich kann man von hier aus über Wassenach zum
Lydiaturm und weiter zum Laacher See und dem Kloster Maria
Laach wandern.
Am Fuß des "Kleinsten Bahnhofs Deutschlands" kann, wer nicht so gut zu
Fuß ist, oder jetzt schon Hunger und Durst verspürt, in dem
Restaurant Jägerheim einkehren. Wer im Zug weiterfährt
erlebt eine Fahrt über den siebenbogigen Tönissteiner
Talviadukt und durch den 95 Meter langen Tunnel.
km 5,5: Burgbrohl (149 m)
In dem sich nun weitenden Tal vor den Toren Burgbrohls liegen die über
160 Jahre alten Industriebetriebe der Gebrüder Rhodius. Die
Werksanlagen begleiten uns nun auf der linken Seite bis zum nächsten
Bahnhof.
Das schönste Bahnhofsgebäude des Brohltals, in Fachwerk und
Bruchstein gebaut und mit Erkern versehen, vermittelt auch heute noch fast
vergessene Kleinbahn-Idylle. Im Bahnhof ist heute wieder die Gaststätte
bewirtschaftet. In Sichtweite des Bahnhofs liegt die
Kaiserhalle, die einzige Trassbetonhalle der Welt.
Auf dem Felsplateau über dem Ort errichteten die Herren von Brule im
12. Jahrhundert eine Burg. Ihr Familienname gab dem Brohltal und dem
Ort seinen Namen. Später wurde die barocke Anlage auf den älteren
Grundmauern erbaut, wobei die mittelalterliche, wehrtechnische stark
ausgebaute Anlage zum Teil eingeebnet bzw. zum Park umgestaltet
wurde. Der Eigentümer bis zum März 2006 war der bekannte fotorealistische Maler
Gottfried Helnwein, der dort sein Atelier
hatte. 2011 wurde das Schloss
modern als Ferien- und Tagungshotel eröffnet.
Der Triebwagen passiert den
durch Posten gesicherten Bahnübergang am Kahlenbergerhof.
Link
zur Ortsgemeinde Burgbrohl
km 7,4: Weiler B.E. (166 m)
Nach dem Ende der Lavaverladung wirkt der Bahnhof heute verwaist. Die
Pylone der ehemaligen Feldbahn, die die Brohltalbahn überquerte, und
die ehemals angrenzenden Industriebauten (wurden am 24.März 2007 gesprengt)
(ehemals Stein- und Thon
Industriegesellschaft Brohltal, heute Rhodius
Werk II) zeugen von dem einstigen
Verkehr den die Brohltalbahn von hier aus zu bewältigen hatte. Nach der
anschließenden Fahrt durch die Gärten Ober- und Niederweilers
unterquert der Zug die - das Tal kühn überspannende -
Autobahnbrücke der A61, vorbei an dem ehemaligen Firmengelände von
"Mr. Formel 1" Erich Zakowski. Der nahe Nürburgring läßt
schon grüßen.
km 10,2: Niederzissen (199 m)
Auch der Sitz der Verbandsgemeinde Brohltal
hat ein hübsches Bahnhofsgebäude aufzuweisen. Der mehr oder weniger
kurze Halt genügt, um noch einen Blick auf den mächtigen 300 Meter
hohen Vulkankegel Bausenberg zu werfen. Er ist ca. 140000 Jahre alt und
einer der besterhaltenen Vulkane Europas mit einem Hufeisenkrater. Die
Region um ihn zeichnet sich durch eine außerordentliche Artenvielfalt aus.
Hier existieren Tiere, die sonst nirgendwo in Deutschland oder sogar in Europa
nachzuweisen sind. So gibt es hier z.B. 640 Schmetterlingsarten, und auch
flügellose Ur-Insekten. Der vulkanische wärmehaltende Boden
ermöglicht es Kleintieren, die sonst nur im Mittelmeergebiet vorkommen,
hier zu leben. Auch bezüglich der Flora ist das Gebiet sehenswert.
Vorbei am
Vulkankegel Bausenberg,
dem besterhaltenen Hufeisenkrater Europas führt die Geopfadroute
"Mittleres Brohltal", die am Bahnhof Niederzissen beginnt.
Link
zur Ortsgemeinde Niederzissen
km 12,0: Oberzissen (230 m)
Nur vier Gehminuten vom Bahnhof entfernt, sprudelt eine wertvolle
Heilquelle, die probiert werden kann.
In Fahrrichtung rechts, nach Überquerung der B412 auf einer Brücke in
Stahl/Beton-Verbundbauweise (die Steinbrücke wurde im Krieg
zerstört) und des Oberzissener Viadukts mit seinen drei
Bögen, zeigt sich rechts nochmal die Burgruine Olbrück mit
der an ihrem Fuße liegenden Ortschaft Hain. Die mächtige,
eindrucksvolle Ruine der Burg Olbrück beherrscht das gesamte obere
Brohltal. Von den Grafen von Wied um 975 gebaut, um 1345 zur Ganerbenburg
ausgebaut, erhielt die Anlage um diese Zeit den mächtigen rechteckigen
24 Meter hohen Burgfried. Dies ist einer der großartigsten
wohnturmartigen Burgfriede des 14. Jahrhunderts. 1689 wurde die Burg durch
die Franzosen zerstört. Danach wurde das Herrenhaus wieder aufgebaut.
Im 18. Jahrhundert verfiel die Anlage und wurde zeitweise später sogar
als Steinbruch genutzt.
Nach der Querung des Brohlbaches stand rechts der Bahn das
1924 errichtete große Schotterwerk.
Eine Seilbahn verband das Schotterwerk mit dem Steinbruch am ehemaligen
Basaltkegel "Steinberg" (Steimerich) - heutiger Königsee. Ab 1950
wurde der Steinbruch Hannebacher Lay mit der Seilbahn erschlossen. Der
Weitertransport des Steinmaterials zum Rheinhafen in Brohl
erfolgte mit der Brohltalbahn.
Kurz hinter dem Viadukt über den Quackenbach steigt die Strecke steil an: In einer Steigung von
1:20 beginnt die 5,5 km lange Steilstrecke mit einem Höhenunterschied
von ca. 240 m, die erst kurz vor Engeln wieder endet.
Eine Weiterfahrt nach Engeln war beim Bau der Strecke nur mit Zahnrad-Dampfloks
nur mit Hilfe der
Abt'schen Zahnstange möglich.
In Oberzissen steht für das leibliche Wohl eine vielseitige und
leistungsfähige Gastronomie
zu Ihrer Verfügung.
Link
zur Ortsgemeinde Oberzissen
Der Vulkan-Expreß erklimmt die Steilstrecke oberhalb vom Oberzissen ...
km 15,8: Brenk (391 m)
Oberhalb des Tales liegt der Ort Brenk mit seinem Phonolithbruch am
Schellkopf. Phonolith, zu deutsch Klingstein, ist ein selten
anzutreffendes, wirtschaftlich wertvolles, porphyrartiges Vulkangestein. Es
wird zur Glasherstellung benötigt und mit Güterzügen der
Brohltal-Eisenbahn von Brenk nach Brohl transportiert und dort auch
umgeschlagen. An den Wochendendtagen liegt Stille über den
Werksanlagen des Brenker Bruchs der Fa. Stein-AG. Bei Bedarf legt der
Zug an der kleinen mit Wellblech abgedeckten Stationsbude eine Verschnaufpause ein. Jetzt erkennt
man gut die Verladeanlagen, in denen die Container auf den Wagen der
Brohltal-Eisenbahn wochentags gefüllt werden.
Mit fast 15 km/h nähert sich der Zug danach dem Brenker Ortsteil
Fußhölle, der in einer weiten Kurve umfahren wird. Oft
sieht man am Fuße des Schorberg eine Schafherde. Der
Jägerstand auf der rechten Seite bürgt für Wildreichtum,
welches man nach Passieren der Walddurchfahrt (wenn man morgens mit dem
ersten Zug hinauffährt) auf den anschließenden Lichtungen
entdecken kann.
... und
fährt etwas später durch die Fußhölle kurz vor Engeln.
km 17,5: Engeln (465 m)
Hier endet unsere Bergfahrt auf dem Schienenstrang der Brohltalbahn.
Engeln, mit der Höhenangabe 465 Meter (also fast 400 Meter
Höhenunterschied zum Ausgangspunkt Brohl), liegt im Naturschutzgebiet
des Engelner- und Lehrenkopfes und ist Startpunkt der
Geopfadroute "Oberes Brohltal", die u.a. zu den großartigen
Tuffsteinbrüchen in
Weibern führt. Engeln ist Ortsteil von
Kempenich, dem früheren Endpunkt der Brohltalbahn, und liegt
bereits in der Hocheifel. Das
bewirtschaftete Bahnhofsgebäude bietet dem Wanderer einen sicheren Unterstand vor dem
starken Wind, der hier beinahe zu allen Jahreszeiten herrscht. Gegenüber dem
Bahnsteig befindet sich der Geo-Spiel-Garten
vom Vulkanpark.
Engeln: Ein Ortsporträt
im SWR-Fernsehen
... und zurück ins Rhein- oder Ahrtal mit dem Rad
Bis zum 1.Oktober 1974 führte die Strecke weiter über Weibern nach
Kempenich.
km
20,3: Weibern
( 418 m)
Link
zur Ortsgemeinde Kempenich
Bahnhof Kempenich
heute
Wanderung
von Engeln über die alte Bahntrasse nach Kempenich und zurück.
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Brohltalradweg Der ca. 32 km lange Radweg führt von Burgbrohl nach Hohenleimbach und ist einheitlich mit grüner Schrift mit weißem Hintergrund ausgeschildert. Es handelt sich um die bundesweit einheitliche Beschilderung, die gemäß der Merkblatt für die einheitliche Beschilderung durchgeführt wurde. Zusätzlich gibt es ein Routenpiktogramm, daß speziell auf den Brohltalradweg hinweist. Diesen ausgeschilderten Radweg können Sie für die Rückfahrt von Engeln nach Brohl benutzen. |
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Brodelnde Vulkane, aufsteigendes Magma, ascheerfüllte Luft und heftige Explosionen.
Szenen aus längst vergangener Zeit. Szenen, die das Leben im Brohltal vor 13 000
Jahren maßgeblich bestimmten. Heute erzählen zahlreiche Zeugnisse die Erdgeschichte mehrerer hunderttausend Jahre. Im Vulkanpark Brohltal/Laacher See kann unberührtes, vulkanisches Naturerbe auf vielfältige Art und Weise erlebt werden. |
Eingebunden in eine der Geo-Routen ist natürlich das herausragende Highlight im Vulkanpark Brohltal/Laacher See, die Burg Olbrück. Schon von weitem ist die historische Burganlage aus dem 11. Jahrhundert sichtbar. Der 34 Meter hohe Bergfried thront stolz im Mittelpunkt der sanierten Burganlage, die seine Pforten für Besucher geöffnet hat.
Hobbygeologen sind begeistert von dem gut erhaltenen Hufeisenkrater Bausenberg und interessieren sich besonders für das renaturierte Rodder Maar oder den ehemaligen Basaltsteinbruch Königssee. Herausragend in seiner geologischen Bedeutung ist die eiszeitliche Rutschfalte "Dachsbusch" bei Glees.
Eine weitere Geo-Pfad-Route führt durch Weibern, das Dorf der Steinmetze. Hier stehen heute noch 40 Meter hohe Tuffwände. Im Tuffsteinzentrum erfährt man Informatives über die Entstehung, den Abbau und die Weiterverarbeitung des Tuffs. Weiterhin besteht in Steinmetzkursen die Möglichkeit, selbst sein künstlerisches Geschick zu testen.
Weitere besondere Attraktionen mit Magnetwirkung sind die weltberühmte Abtei Maria Laach
und der Laacher See.
Der Vulkanpark Brohltal/Laacher See ist ein Mekka für Wanderer, Hobbygeologen, Radfahrer und all
jene, die die unberührte Schönheit der Natur zu schätzen und genießen wissen.
Abgerundet wird das touristische Angebot durch vielfältige kulturelle Veranstaltungen wie z.B.
der Mittelaltermarkt auf der Burg Olbrück, die Mineraliensuche auf dem Veitskopf, geführte Wanderungen,
dem RheinVokal-Festival am Mittelrhein, die "Nacht der Vulkane" u.v.m.
Die Deutsche Vulkanstraße im VULKANLAND
EIFEL
| Der Nationale Geopark VULKANLAND EIFEL lädt Schulklassen, Busgruppen, Familien und geologieinteressierte Besucher zu einer Entdeckungstour auf der 280 km langen „Deutschen Vulkanstraße“ ein, welche künftig gezielt zu den Highlights in der Welt der Eifelvulkane führt. Die ausgeschilderte Ferien- und Erlebnisstraße verbindet 39 erschlossene geologische, kulturhistorische und industriegeschichtliche Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Eifelvulkanismus. Dabei eröffnet sich dem Besucher eine Vielfalt an vulkanischen Überresten wie Maare, Schlackenkegel, Lavaströme, Dome und zahlreiche sprudelnde Quellen. In Museen, Infozentren und Bergwerken wird das feurige Naturerbe anschaulich und allgemeinverständlich aufbereitet. Ob Schwimmen im Maarsee, Besuch eines Vulkanmuseums, Mountainbiking, Steinmetzkurse oder Wandern auf verschiedenen Geo-Routen, das VULKAN-LAND EIFEL bietet ein Erlebnis für die ganze Familie. In mehreren Auto-Etappen kann der Besucher den Nationalen Geopark erfahren und Einblicke in die Entstehungsgeschichte Deutschlands jüngster Landschaft und das Leben der Menschen von und mit dem vulkanischen Erbe erlangen. |
Der Nationale Geopark VULKANLAND EIFEL erstreckt
sich über ein Gebiet von rd. 2.200 km2 Fläche zwischen Rhein im Osten und
belgischer Grenze im Westen quer durch die Eifel; eine Region, in der das Feuer
aus der Erde markante Spuren hinterlassen hat.
Von allen Haltestellen des Vulkan-Expreß können
reizvolle Wanderungen gestartet werden.
Als Dachmarke fasst er die drei bestehenden Vulkan- bzw. Geoparke der Eifel
zusammen: den Vulkaneifel Geopark im Kreis Daun, den Vulkanpark im Kreis Mayen-
Koblenz und den Vulkanpark Brohltal/ Laacher See in der Verbandsgemeinde
Brohltal.
Die Anerkennung als einer von fünf Nationalen Geoparken in Deutschland erfolgte
nach der Prüfung von strengen Auswahlkriterien im Oktober 2004 durch die
Alfred- Wegener-Stiftung zur Förderung der Geowissenschaften (AWS) im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Ausschlaggebend für die Anerkennung war vor allem die Vielfalt des vulkanischen
Formenschatzes: Maare, Schlackenkegel, Lavaströme, Dome, Calderen und ungezählte
sprudelnde Quellen prägen den Nationalen Geopark VULKANLAND EIFEL.
Geologische, vulkanologische und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten werden
erklärt und in informativen Museen wird das Naturerbe des VULKANLANDES EIFEL
nach Schwerpunktthemen aufbereitet.
Ob Schwimmen im Maarsee, Besuch eines Vulkanmuseums, Fahrt im Vulkan-Expreß,
Mountainbiking, Steinmetzkurse oder Wandern auf verschiedenen Geo-Routen, das
VULKANLAND EIFEL ist ein Erlebnis für die ganze Familie.
Durch eine Vielzahl von gut ausgeschilderten Wander-, Rad- und Autorouten, deren
Startpunkte in der Karte eingetragen sind, erschließt sich dem Gast der
Nationale Geopark.
Die Deutsche Vulkanstraße, einer Auto- Ferienstraße, die alle Geo-Highlights
miteinander verbindet, kann das VULKANLAND EIFEL in mehreren Auto-Etappen
erkundet werden. Info-Zentren halten die begleitenden regionalen und lokalen
Informationen über das geologisch Wissenswerte sowie über das vielfältige
touristische Angebot bereit. Denn neben dem Verstehenlernen der gewaltigen Kräfte
aus dem Erdinnern gehört auch Entspannung und Genuss in den Hotels, Pensionen,
Restaurants und Gasthäusern mit zum Aufenthalt im VULKANLAND EIFEL.
Informationen hierzu und zu den weiteren touristischen
Angeboten im Brohltal finden Sie bei
Informationen und Buchungen:
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Geschäftsstelle Nationaler Geopark VULKANLAND EIFEL
Vulkanpark Brohltal/ Laacher See
Kapellenstraße 12
56651 Niederzissen
Tel.: 0 26 36 – 1 94 33, Fax.: 0 26 36 – 8 01 46
tourist@brohltal.de
www.geopark-vulkanland-eifel.de
- info@vulkanland-eifel.de
Vulkanpark Infozentrum Rauschermühle
Rauschermühle 6
56637 Plaidt
Tel.: 0 18 01 – 88 55 26, Fax.: 0 26 32 – 98 75 20
www.vulkanpark.com - info@vulkanpark.com
Vulkaneifel European Geopark
Mainzer Straße 25
54550 Daun
Tel. 0 65 92 – 98 53 54, Fax: 0 65 92 – 98 59 00
www.geopark-vulkaneifel.de
- geopark@vulkaneifel.de